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vom 24.12 bis 10.01.2019

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 "Die reinste Form des Wahnsinn`s ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert!"

 

Kontakt und Termine

Heilmassage:
Marina Kriechhammer
+43 (0)660 4773784

Fitness- und Gesundheitstraining:
Lisa Kriechhammer

+43 (0)664 5373640

Vorderer Sonnberg 72
6365 Kirchberg in Tirol
Mail: info@massage-kirchberg.at

Schwimmkurse in Kirchberg

Anmeldung unter:
0650/4900277

Gruppenkurse

 

 Matten sind vorhanden. In Sportbekleidung und Socken.
Anmeldung erforderlich (per SMS, WhatsApp, Email oder Telefonisch)
Kurse sind für jedes Alter ab 10 und für jedes Level ausgerichtet.

Indikationen: Rückenprobleme, Verkürzungen und Unbeweglichkeit,  steifer Nacken, Schulterprobleme, Schmerzen im Wachstum, Spannungskopfschmerz,…

Einheit: € 7,00           Kursblock 10 Einheiten: € 60,00                    

 

Faszien?Was ist das?

"Ohne Fasziengewebe wären wir nur ein Haufen Einzelteile“

Die Faszien (auch Bindegewebe genannt) finden häufig ausschliesslich im Zusammenhang mit Cellulite Beachtung. Damit wird das Faszien-gewebe leider völlig unterschätzt. Denn es befindet sich überall im Körper und entscheidet auch in nahezu allen Bereichen über unsere Gesundheit. Sind die Faszien verklebt oder verhärtet, kann dies zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen – von Gelenkschmerzen über Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Bauch-schmerzen bis hin zu undefinierbaren Schmerzen.

Das Fasziengewebe ist ein feuchtes - netzartiges, überaus komplexes Gewebe-System, das alle Teile des Körpers zusammenhält, sie am richtigen Platz fixiert und alles mit einander verbindet.
So werden Muskeln, Sehnen, Knochen, Gefäße und Nerven erst durch das Fasziengewebe zu einem zusammenhängenden Organismus.


Marina Kriechhammer
www.massage-kirchberg.at
Weitere Quellen: Manus Massageschule, Zentrum der Gesundheit

Wenn das Fasziengewebe verklebt

Neben den Blutgefäßen führen auch die Lymphgefäße durch das Fasziengewebe.
Mit der Lymphflüssigkeit werden Nährstoffe zu den Zellen hin und Stoffwechselabfallstoffe sowie Schadstoffe von den Zellen weg transportiert.
Der Lymphfluss wird ausschließlich durch Muskelbewegung in Gang gehalten, daher ist das Lymphsystem auf eine ausreichende Aktivität der Muskeln angewiesen.
Besteht  eine länger anhaltende Muskel-verspannung, so kann aufgrund der fehlenden Muskelbewegung der Lymphfluss dort merklich beeinträchtigt werden.

Da die Lymphe u. a. auch den Blutgerinnungs-faktor Fibrinogen transportiert.
Das Fibrinogen liegt normalerweise in der Lymphe gelöst vor. Bei einem Lymphstau jedoch reichert sich das Fibrinogen im Gewebe an und wird dort nun unter Einwirkungen anderer Substanzen zu Fibrin abgebaut. Fibrin ist ein körpereigener "Klebstoff", der normalerweise für das Verschließen von Wunden ist. Da keine Wunde vorhanden ist, verklebt das Fibrin nun stattdessen das umliegende Fasziengewebe.

 

Ursache undefinierbarer Schmerzen: Verklebte Faszien

Die verklebten Faszien führen zu zwei unterschiedlichen Problematiken:
Einerseits wird durch den Verlust ihrer Zugkraft und Flexibilität die Bewegungsfähigkeit der betroffenen Muskelfasern deutlich eingeschränkt.
Andererseits können die Nerven, die durch diesen Gewebebereich führen, gequetscht werden, was zu empfindlichen Schmerzen führen kann.
Dabei handelt es sich um Schmerzen, deren Ursache auf einem Röntgenbild nicht auszumachen ist.

Bei Rückenschmerzen soll es gar so sein, dass nur in 20 Prozent der Fälle die Bandscheiben verantwortlich sind, so Faszienforscher Dr. Robert Schleip, Humanbiologe und Leiter des Fascia Research Project der Universität Ulm.
Die übrigen 80 Prozent haben andere Ursachen, darunter nicht selten verklebte Faszien.
Die unerträglichen Schmerzen eines Bandscheibenvorfalls liegen einem auch nach einem ausgeheilten und austherapierten Vorfall in Erinnerung und es kommt dadurch zur Schonhaltung. Damit beginnt der Teufelskreis: Noch weniger Bewegung im Gewebe und weitere Beschwerden entstehen.

„Sitzen ist das neue Rauchen“

Die größten Feinde von Faszien!

„Bewegungsmangel und Stress“

Ist der Stress chronisch, bleiben die Faszien permanent in Spannung.
Dadurch verlieren sie ebenso wie ein dauerhaft gespanntes Gummiband ihre Flexibilität und verhärten schließlich.
Hinzu kommt, dass eine Verfilzung, Verklebung oder Verhärtung des Fasziengewebes immer auch Auswirkungen auf die in diesem Gewebebereich verlaufenden Nervenenden hat. Sie können regelrecht zusammengequetscht werden und daraufhin umgehend mit Schmerzen reagieren.
Dies zeigt deutlich, dass Schmerzen nicht ausschließlich durch Verletzungen des Gewebes hervorgerufen werden.
Und da in der heutigen Zeit anhaltender Stress, vor allem in beruflicher Hinsicht, schon beinahe zu einem "normalen" Zustand geworden ist, wundert es nicht, dass unzählige Menschen über chronische Gelenk-, Nacken-, Schulter oder Rückenschmerzen klagen.

 www.agito-bewegt.at

Gute Nachricht:
 „Es gibt einen Jungbrunnen“

Auch wenn unser Körper altert – für Faszien ist es nie zu spät. Faszien sind äußerst regenerationsfähig und auch simpel wieder in Schwung zu bringen. Dafür muss man kein Übersportler sein. Würden wir uns täglich 10Minuten wie ein Kind am Kletterturm bewegen würden uns viel Schmerz erspart bleiben und uns auch im Alter noch gut bewegen können.

Hier einige Tipps für deine Fasziengesundheit:

¥Faszientraining:
Ein Ganzkörperfaszienstretching und Ganzkörpermuskelstreching großen Einfluss auf die Gesundheit Ihrer Faszien nehmen. Es sollte immer aus weichen, dynamischen Dehnübungen bestehen. Es eignen sich außerdem Methoden wie Yoga, PilatesTai Chi usw. Ein regelmäßiges Bewegungstraining sorgt dafür, dass die Bindegewebszellen dazu angeregt werden, alte Fasern durch neue zu ersetzen. Insgesamt wird der gesamte Körper besser durchblutet und dadurch auch optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Das Fasziengewebe verändert sich zwar nur langsam, dann aber dauerhaft. Regelmäßigkeit ist ausschlaggebend für den Erfolg.

Kurse:
www.massage.kirchberg.at
www.injoy-kirchberg.at

¥Die Faszienmassage ist mittlerweile schon eine nicht wegzudenkende Therapieform. Dabei werden verspannte, verhärtete Gewebestrukturen von einem Therapeuten ertastet und mit individuellen Faszientechniken behandelt. Dabei erreicht man die oberflächliche und die tiefe Faszienschicht.

¥Faszien lieben Flüssigkeit und sind durch ihre hohe Wasserbindefähigkeit ein wichtiger Wasserspeicher in unserem Körper. Sind Faszien ausreichend befeuchtet – gleiten die Strukturen besser.

¥Selbstmassage mit Rollen und Bällen. Sie sollen bei regelmäßiger Anwendung das Fasziengewebe stimulieren und verklebte Faszien lösen können. Man sollte jedoch die Härte und das Anwendungsgebiet beachten. Zu harte Rollen und Bälle falsch angewendet, können zum Gegenteil und zusätzlichen Anspannungen im Körper führen. Am besten man lässt sich von Experten beraten und in Kursen die Anwendung erklären. Ein Sportler benötigt anderes Material als Schmerzepatienten.